Vereinsstatuten

DaHannes – Unterstützungsverein zur Wissensvermittlung, Lebensbegleitung und Bewusstseinsbildung um das Wissen der Gesundheitsprävention, der Digitalisierung und Social Media

§ 1:  Name, Sitz und Tätigkeitsbereich

Der Verein führt den Namen DaHannes – Unterstützungsverein zur Wissens-vermittlung, Lebensbegleitung und Bewusstseinsbildung um das Wissen der Gesundheitsprävention, der Digitalisierung und Social Media und hat seinen Sitz in St. Martin im Sulmtal. Seine Tätigkeit erstreckt sich auf Österreich und kann bei Bedarf zu den genannten Zwecken auf beliebige andere Länder ausgedehnt werden. Die Errichtung von Zweigvereinen ist beabsichtigt.

§ 2:  Zweck

Die gemeinnützige Tätigkeit des Vereins ist nicht auf Gewinn ausgerichtet und hat folgenden ideellen Zweck:

  • Im Mittelpunkt der Vereinsarbeit steht die Förderung des Wissenstandes, insbesondere um die Gesundheit und Digitalisierung.
  • Die Förderung der Achtsamkeit im Umgang mit digitalen Errungenschaften und digitalen Währungen.
  • Die ganzheitliche Gesundheitsförderung und Prävention umfasst die körperliche, seelische und geistige Ebene.
  • Durch die Bildung einer gemeinnützigen Einkaufsgemeinschaft entwickelt und fördert der Verein stabile Kreisläufe und unterhält dazu Kooperationen mit anderen Gesellschaften und Vereinen.
  •  An interessierte Menschen, das Wissen und die Informationen über eine respektvolle und achtsame Lebensweise zu vermitteln.

§ 3:  Mittel, Werte und Aktivitäten zur Erreichung des Vereinszweckes

Der Vereinszweck soll durch die aufgeführten ideellen und materiellen Mittel erreicht werden:

  • Aktivitäten und Veranstaltungen zur Wissensvermittlung im Sinne des Vereinszweckes.
  •  Kooperation von Menschen in und mit Sozialgemeinschaften, Organisationen und Verbänden und sonstigen staatlichen und nicht staatlichen Institutionen.
  • Vorträgen, Diskussionsabenden, Seminaren, Workshops, Tagungen und Webinaren.
  • Vernetzung und Zusammenarbeit mit Spezialisten, Kulturbeauftragten und Studenten.
  • Abhaltung von Vereinstreffen, Versammlungen und Besprechungen zur Koordinierung von Vereinsinteressen.
  • Teilnahme an Veranstaltungen, Messen und Kongressen.
  • Gestaltung einer Website, Herausgabe von Mitteilungsblättern, Vereinszeitschriften, Publikationen, Newsletter, Social Media Plattformen sowie Blogs, Podcasts und Live Videos über virtuelle Plattformen und das Betreiben von Öffentlichkeits- und Aufklärungsarbeit.

Als materielle Mittel dienen:

Die erforderlichen materiellen und finanziellen Mittel sollen aufgebracht werden durch:

  • Mitgliedsbeiträge
  • Erlöse aus Veranstaltungen und Hilfsbetrieben
  • Forschungszuschüsse
  • Digitalisierungsförderungen
  • Medienförderungen
  • öffentliche Zuschüsse
  • Erlöse aus Projekten
  • Erlöse aus digitalen sowie virtuelle Forschungen
  • Bildungsförderungen
  • Spenden, Subventionen, Förder- und Unterstützungsbeiträge
  • Sponsoring, Fundraising, Vermächtnisse und Kostenbeteiligungen

Mitglieder zahlen einen Jahresbeitrag, Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit. Die Generalversammlung entscheidet über den Jahresbeitrag der Mitglieder. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der §§ 34 ff BAO, und ist nicht auf die Erzielung von Gewinn ausgerichtet. Vorhandene Überschüsse werden zur Förderung der Vereinszwecke ausgegeben.

§ 4:  Arten der Mitgliedschaft

Die Mitglieder des Vereins gliedern sich in ordentliche und außerordentliche Mitglieder (Förderer und Ehrenmitglieder). Ordentliche Mitglieder sind jene mit einer vollen Beteiligung an der Vereinsarbeit.

Außerordentliche Mitglieder unterteilen sich in Fördermitglieder und Ehrenmitglieder.

Die Fördermitglieder sind Förderer des Vereins ohne Wahlrecht in der Mitgliederversammlung.

Die Ehrenmitglieder des Vereins haben keine Beitragspflicht und kein Wahlrecht.

Die Ehrenmitgliedschaft kann Personen, die sich besonders um den Verein oder die Ziele des Vereins verdient gemacht haben, von der Generalversammlung verliehen und aberkannt werden.

§ 5:  Erwerb der Mitgliedschaft

Eine Mitgliedschaft im Verein ist für jeden physischen Menschen sowie für juristische Personen und rechtsfähige Personengesellschaften möglich.

Der Erwerb der Mitgliedschaft setzt einen Aufnahmeantrag voraus. Über die Aufnahme von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern entscheidet das Präsidium.

Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden.

§ 6:  Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft erlischt für jeden physischen Menschen durch den Tod, Austritt, Kündigung oder Ausschluss.

Bei juristischen Personen und rechtsfähigen Personengesellschaften erlischt die Mitgliedschaft auch durch den Verlust der Rechtspersönlichkeit.

Der Austritt:

Die Mitgliedsdauer beträgt ein Jahr und verlängert sich jeweils für ein weiteres Jahr, wenn sie nicht mit einer Frist von drei Monaten zum Ende des Mitgliedsjahres gekündigt wird.

Der Ausschluss:

Der Ausschluss durch einstimmigen Präsidiumsbeschluss ist nur zulässig, wenn das auszuschließende Mitglied durch sein Verhalten das Ansehen oder die Interessen des Vereins geschädigt oder gefährdet hat.

Die Kündigung:

Bei einem Beitragsrückstand von mindestens zwei Monaten ist das Präsidium berechtigt, die Mitgliedschaft schriftlich zu kündigen.

Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverhältnis enden mit dem Austritt.

Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft durch die Generalversammlung ist zulässig, wenn das auszuschließende Ehrenmitglied durch sein Verhalten sein Ansehen oder die Interessen des Vereins geschädigt oder gefährdet hat.

§ 7: Rechte und Pflichten der Mitglieder

Die Mitglieder des Vereins sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereins zu beanspruchen. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereins Abbruch erleiden könnte. Das aktive und passive Wahlrecht gilt nur für die ordentlichen Mitglieder.

Die ordentlichen und außerordentlichen Mitglieder, mit Ausnahme der Ehren-mitglieder, sind zur pünktlichen Zahlung der Mitgliedsbeiträge in der von der Generalversammlung beschlossenen Höhe verpflichtet.

§ 8: Vereinsorgane

Organe des Vereins sind:

die Generalversammlung, das Präsidium, die Rechnungsprüfer und das Schieds-gericht.

§ 9: Generalversammlung

Das Präsidium beruft zumindest alle 3 Jahre eine Generalversammlung ein, zu der die Mitglieder mindestens acht Tage vorher, unter Mitteilung der Tagesordnung, einzuladen sind. Die Generalversammlung ist auch dann einzuberufen, wenn 10 % der Mitglieder dies verlangen. Die Einladungen haben in Schriftform zu erfolgen.

Die Generalversammlung wird entweder real (körperlich) oder virtuell (online) in einer nur für Mitglieder mit Legitimationsdaten und Zugangssicherung zugänglichen Kommunikationsform, z.B. einem Chatroom, abgehalten. Mitglieder können so in elektronischer Form ihre Rechte wahrnehmen und ihre Stimme abgeben.

Die Generalversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlussfähig. Die Wahlen und die Beschlussfassungen in der General-versammlung erfolgen in der Regel mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.

Beschlüsse, mit denen die Statuten geändert oder der Verein aufgelöst werden soll, bedürfen jedoch einer qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen.

§ 10:  Aufgaben der Generalversammlung

Der Generalversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:

Beschlussfassung über den Voranschlag; Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichts und des Rechnungsabschlusses unter Einbindung der Rechnungsprüfer; Wahl und Enthebung der Mitglieder des Präsidiums und der Rechnungsprüfer; Genehmigung von Rechtsgeschäften zwischen Präsidiumsmitgliedern sowie Rechnungsprüfern und Verein, Zuerkennung und Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft, Entlastung des Präsidiums, Beschlussfassung über Statuten-änderungen und die freiwillige Auflösung des Vereins; Beratung und Beschluss-fassung über sonstige, auf der Tagesordnung stehende Fragen.

§ 11:  Das Leitungsorgan (Präsidium)

Das Präsidium besteht mindestens aus dem/der Präsidenten/in und dem/der Vizepräsident/in.

Das Präsidium wird von der Generalversammlung für die Dauer von drei Jahren gewählt, Wiederwahl ist möglich. Die Präsidiumsmitglieder üben ihre Tätigkeit als Leitungsorgan ausschließlich ehrenamtlich aus. Die Generalversammlung kann das Präsidium oder einzelne Vereinsorgane ihres Amtes entheben.

Die Präsidiumsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Dieser wird aber erst mit der Wahl eines neuen Präsidiumsmitgliedes wirksam.

§ 12:  Aufgaben des Präsidiums, Zusammentreten und Beschlussfähigkeit

Dem Präsidium obliegt die Geschäftsführung, Leitung und Verwaltung des Vereins sowie die Aufnahme der ordentlichen und außerordentlichen Mitglieder.

Das Präsidium hat zusammenzutreten, wenn der/die Präsident/in oder der/die Vizepräsident/in dieses für notwendig erachtet. Das Präsidium ist beschlussfähig, wenn seine Mitglieder eingeladen wurden und beide bzw. mehr als die Hälfte Präsidiumsmitglieder anwesend sind.

§ 13:  Besondere Obliegenheiten einzelner Präsidiumsmitglieder

Der/die Präsident/in führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Der/die Präsident/in vertritt den Verein nach außen. Der/die Präsident/in führt den Vorsitz in der Generalversammlung und im Präsidium.

Schriftliche Ausfertigungen und finanzielle Angelegenheiten bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschrift des/der Präsident/in. Im Falle der Verhinderung tritt an die Stelle des/der Präsident/in der/die Vizepräsident/in.

Rechtsgeschäfte zwischen den Präsidiumsmitgliedern und dem Verein sind zulässig, bedürfen aber der Zustimmung der Generalversammlung.

Rechtsgeschäftliche Bevollmächtigungen, den Verein nach außen zu vertreten bzw. für ihn zu zeichnen, können von beiden Präsidiumsmitgliedern nur gemeinsam erteilt werden.

Bei Gefahr in Verzug ist der/die Präsident/in berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Generalversammlung oder des Präsidiums fallen, unter eigener Verantwortung selbständig Anordnungen zu treffen; im Innenverhältnis bedürfen diese jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan.

§ 14: Rechnungsprüfer

Die mindestens drei Rechnungsprüfer werden von der Generalversammlung auf die Dauer von 3 Jahren gewählt. Wiederwahl ist möglich.

Die Rechnungsprüfer dürfen keinem Organ mit Ausnahme der Generalversammlung angehören. Den Rechnungsprüfern obliegen die laufende Geschäftskontrolle sowie die Prüfung der Finanzgebarung des Vereins im Hinblick auf die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung und die statutengemäße Verwendung der Mittel.

Das Präsidium hat den Rechnungsprüfern die erforderlichen Unterlagen vorzulegen und die erforderlichen Auskünfte zu erteilen. Die Rechnungsprüfer haben dem Präsidium über das Ergebnis zu berichten.

§ 15:  Schiedsgericht

Zur Schlichtung von allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten ist das vereinsinterne Schiedsgericht berufen. Es ist eine „Schlichtungseinrichtung“ im Sinne des Vereinsgesetzes 2002 und kein Schiedsgericht nach den §§ 577 ff ZPO.

Es wird derart gebildet, dass jeder Streitteil innerhalb von sieben Tagen dem Präsidium zwei Mitglieder als Schiedsrichter namhaft macht. Diese wählen mit einfacher Mehrheit einen Vorsitzenden für das Schiedsgericht. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los.

Die Entscheidungen des Schiedsgerichtes fallen mit einfacher Stimmenmehrheit und endgültig. Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidung nach Gewährung beiderseitigen Gehörs bei Anwesenheit aller seiner Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Es entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen. Seine Entscheidungen sind vereinsintern endgültig. Eine Stimmenthaltung ist nicht zulässig.

§ 16:  Freiwillige Auflösung des Vereins

Die freiwillige Auflösung des Vereins kann nur in einer Generalversammlung und nur mit einer Zweidrittelmehrheit der abgegebenen Stimmen beschlossen werden.

Diese Generalversammlung hat auch – insofern Vereinsvermögen vorhanden ist – über die Abwicklung zu beschließen. Insbesondere hat sie einen Abwickler zu berufen und Beschluss darüber zu verfassen, wem dieser das nach Abdeckung der Passiva, verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen hat.

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall des bisherigen begünstigten Vereins-zwecks ist das verbleibende Vereinsvermögen für gemeinnützige oder mildtätige Zwecke im Sinne der §§ 34 ff BAO zu verwenden.

Alternative Streitbeilegung gemäß Art. 14 Abs. 1 ODR-VO und § 36 VSBG:

Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit, die du unter https://ec.europa.eu/consumers/odr findest. Zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle sind wir nicht verpflichtet und nicht bereit.